Eschentriebsterben

14. März 2017

Eschentriebsterben

BÜRGERINFORMATION

Forstwirtschaftliche Maßnahmen im Weiler Auwald

„Eschentriebsterben“

 

Das Eschentriebsterben hat auch im Auwald der Gemeinde Weiler Einzug gehalten.

Es handelt sich dabei um eine invasive Pilzerkrankung aus dem asiatischen Raum. Dieser Erreger wurde erstmals 1992 in Polen nachgewiesen und ist mittlerweile in ganz Europa verbreitet.

In Österreich ist das gesamte Bundesgebiet von dieser Infektionskrankheit betroffen. Befallen wird ausschließlich die heimische Esche, welche keine Immunität gegen diesen bisher unbekannten Pilz besitzt.

Befallene Bäume aller Altersklassen sterben großteils ab. Es besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für Waldbesucher durch abbrechende Äste oder umstürzende Bäume.

Da es sich beim „Weiler Auwald“ um ein beliebtes Naherholungsgebiet mit einer hohen Besucherfrequenz handelt, besteht für die Gemeinde dringender Handlungsbedarf.

Aus diesem Grund ist es notwendig, dass im Monat März entlang des Ratzdammes zahlreiche mit diesem Pilz befallene Eschen aus Sicherheitsgründen entfernt werden.

Damit diese Arbeiten gefahrlos durchgeführt werden können, werden jene Teilabschnitte des Ratzdammes auf denen gearbeitet wird, vorübergehend für Passanten gesperrt.

Weitere Informationen werden im Gemeindeblatt und im Impuls veröffentlicht.

 

Bürgermeister Ing. Summer Dietmar




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